Der Stoff, aus dem die Albträume sind

Neue Zürcher Zeitung – 10. Oktober 2014

Bauern, die ihren Bürgersinn entdecken, und ein Regimekritiker, der neulich Obama die Hand schütteln durfte: Burmas Reformen haben vielen Menschen neue Freiheiten gebracht. Doch nicht alles hat sich zum Guten gewendet. Muslime müssen neuerdings um ihr Leben fürchten. Und manch ein früherer Regimekritiker hat gute Gründe, dem Präsidenten nicht zu trauen.

Shuttle Service für Air Asia Flüge

Reisende, die mit Air Asia in Yangon oder Mandalay landen, können den kostenlosen Shuttle Service der Fluggesellschaft mit Bussen nutzen, um vom Flughafen in die Innenstadt und umgekehrt zu gelangen. Besonders beim weit außerhalb Mandalays gelegenen Flughafen haben Reisende hier eine echte Alternative, da Taxis am Flughafen kaum zu finden sind, und bislang ein Privattransfer nötig war. Zu beachten ist, dass jeweils nur ein zentraler Punkt in der Stadt angefahren wird; die Weiterreise zum Hotel muss dann per Taxi angetreten werden.

Direktverbindung Yangon-Chiang Mai ab Oktober 2014

Golden Myanmar Airlines (GMA) fliegt ab Oktober 2014 drei Mal wöchentlich zwischen Yangon und der nordthailändischen Stadt Chiang Mai. Jeweils am Dienstag, Donnerstag und Freitag beginnt der turnaround um 06:25 Uhr und endet wieder in Yangon um 10:15. Die Flugzeit dauert 01:20 Stunde pro Strecke. Die Preise auf der ATR 72 beginnen bei 59 US-Dollar. Flüge mit GMA können hier gebucht werden http://www.gmairlines.com/

(Trescher Verweis: S. 14; S. 348)

Drehstart für den Fernsehfilm „Der letzte Himmel über Burma“

nachrichten.de – 1. Oktober 2014

Der Fernsehfilm „Der letzte Himmel über Burma“ (AT) nach einer wahren Begebenheit schildert die aufwühlenden Jahre der Inge Eberhard (Maria Ehrich) im Burma der frühen 60er Jahre. In weiteren Rollen spielen u. a. Pauline Knof, Simon Schwarz und der thailändische Schauspieler Daweerit Chullasapy mit. Die Dreharbeiten in Kärnten, Thailand und Myanmar dauern voraussichtlich bis zum 4. Dezember.

Kommentar: Als der Prinz seiner Verlobten bei der Ankunft im Hafen von Yangon angesichts der jubelnden Menge seine wahre Identität als Prinz offenbaren musste, war Inge Sargents einziger Kommentar: „Das hättest Du mir sagen müssen, ich bin doch nicht richtig angezogen“.

Polizei in Myanmar beschlagnahmt 200 Kilogramm Heroin

ZEIT online – 1. Oktober 2014

Rangun (AFP) Die Polizei von Myanmar hat mehr als 200 Kilogramm Heroin beschlagnahmt. Die Drogen seien am Dienstagabend auf der myanmarischen Seite des berüchtigten „Goldenen Dreiecks“ mit Thailand und Laos entdeckt worden, erklärte ein Vertreter der Drogenfahndung am Mittwoch. Demnach war das Heroin in 665 Blöcken auf einem Lastwagen versteckt, der sich im östlichen Bundesstaat Shan an der Grenze zu Thailand befand. Drei mit Pistolen und einem Granatwerfer bewaffnete Verdächtige wurden den Angaben zufolge festgenommen.

Myanmar öffnet sich: Plötzlich überall Internet

FAZ – 1. Oktober 2014

Jahrzehntelang war Myanmar weitgehend abgeschottet, nun rollt nach den politischen Umwälzungen die nächste Revolution an – durch das mobile Internet. SIM-Karten gibt es in dem südostasiatischen Land für umgerechnet 1,19 Euro, und die Zahl der Online-Nutzer nimmt rasant zu.

Kommentar: Ursprünglich war die Einführung des Internetzugangs in Myanmar, das bislang an ein einziges Unterseekabel angeschlossen ist, einem Missverständnis zu verdanken: Der zuständige Minister hatte die Begriffe „Intranet“ und „Internet“ verwechselt, als er gefragt worden ist, ob man in Myanmar das „Internet“ einführen sollte. Dennoch ist die Verbindung auch heute noch sehr langsam.

Preise für Zugfahrten gesenkt

Am 1. April 2014 wurden die Preise für Ausländer, die in US-Dollar quotiert deutlich über den Preisen für Einheimische lagen, auf eben dieses Niveau nach unten korrigiert und in Kyat (MMK) quotiert. So kostet die etwa neunstündige Fahrt in der höchsten Kategorie (Upper Class) von Yangon nach Mawlamyine nun nur noch etwa 3000 Kyat (3 US-Dollar). Auch wenn die staatliche Eisenbahngesellschaft keine eigene Webseite betreibt, lohnt ein Blick auf die Seite www.seat61.com.

(Trescher Verweis: S. 164; S. 196; S. 223; S. 365 ff.)

Touristenvisum nun auch per Internet erhältlich

Nachdem das Visa on arrival (Visum bei Einreise) vor einigen Monaten abgeschafft worden ist, gibt es seit 1. September 2014 die Möglichkeit, das Visum über das Internet beim Ministerium für Einwanderung zu beantragen. Der Vorgang dauert fünf Tage und kostet 50 US-Dollar, zahlbar per Kreditkarte. Mit dem Bestätigungsschreiben, welches per email zugestellt wird, erhält man bislang nur am internationalen Flughafen Yangon den Einreisestempel. Das Bestätigungsschreiben ist drei Monate lang gültig. Bislang können Staatsbürger aus 43 Ländern dieses Angebot nutzen, das nur bei der Einreise in Yangon gilt. Die Einreise in Mandalay soll bald ermöglicht werden, und die Liste der Länder erweitert werden. An den Landesgrenzen wird weiterhin ein von einer Botschaft ausgestelltes Visum benötigt. Das elektronische Visum kann hier beantragt werden: http://evisa.moip.gov.mm/

(Trescher Verweis: S. 14; S. 363 f.)