Pro-7-Beitrag zu Naypyitaw

Videobeitrag hier

Die Hauptstadt erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen, aber auch bei den in Yangon lebenden Ausländern, die in Naypyitaw Ruhe und Erholung vom Chaos in Yangon suchen. Die Busfahrt dauert etwa fünf Stunden, und die Hotels kosten erstaunlich wenig: Eine Suite im Hilton gibt es ab 110 US-Dollar pro Nacht. Touristen in Naypyitaw interessieren sich für das Militär- und Edelsteinmuseum, und vor allem für den Besuch der Parlamentsbesuche.

Ärger im neuen Billigmode-Boomland

Handelsblatt – 11. März 2017

Der Mindestlohn liegt in Myanmar bei 2,50 Euro – pro Tag. Ein Grund dafür, warum die Textilindustrie gerade boomt. Auch deutsche Konzerne lassen hier produzieren. Jetzt allerdings regt sich Protest.

Textilfabrik Shweyi Zabe in Myanmar Näherinnen arbeiten in einer Halle der Textilfabrik Shweyi Zabe in Rangun. Myanmar hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Land für die billige Produktion von Kleidung entwickelt. (Foto: dpa)

Gold schürfen in Kachin

Neue Zürcher Zeitung – 10. März 2017

Über das Myitsone-Staudammprojekt weiss der Goldsucher Min Min so gut wie nichts. Es sei gestoppt worden, das sei gut, meint der 35-Jährige mit abwesender Miene. Seine Augen richten sich auf die losen Steine, den harten, ausgetrockneten Boden und auf den wild zuckenden Wasserschlauch. Mit dem Strahl, so dick wie sein sehniger Unterarm, schwemmt er das Geröll auf. Seine Frau Ma Hnin und die zehn- und sechzehnjährigen Söhne halten derweil das künstliche Bachbett intakt, aus dem die Familie mit ihrem Schuften Goldstaub extrahieren wird.

Eine Burmesin versucht ihr Glück am Irrawaddy in der Nähe von Myitsone. (Bild: Nyein Chan Naing / EPA)

Foreign tour companies shun local guides

Click: The Myanmar Times – 24 June 2016

„Tour companies from Spain, France and Germany are also cutting out locals, he said.“

“The ministry should create a black-list for foreign tour companies if they travel without a local guide.”

“We will try to restrict such foreign guides from explaining about Myanmar destinations instead of hiring local guides,” Union Minister for Hotels and Tourism U Ohn Maung said. “And Myanmar tour companies need to ban those kinds of packages tours.”

Minister Müller trifft Aung San Suu Kyi

KLICK: Entwicklungspolitik online – 17. Juni 2016

Deutschland wird seine Unterstützung für den Wiederaufbau Myanmars ausbauen. Dies hat der Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, der Regierung des ostasiatischen Landes zugesagt. Als erstes deutsches Kabinettsmitglied traf Müller mit Präsident U Htin Kyaw und Außenministerin Aung San Suu Kyi die neue Führung des Landes, die nach Jahrzehnten von Militärregierungen vor gewaltigen Herausforderungen steht. Müller überbrachte die besten Wünsche von Bundeskanzlerin Angela Merkel und würdigte die von der myanmarischen Bevölkerung in den vergangenen Jahren erkämpften Reformen. Der Wahlsieg der National League for Democracy (NLD) im November vergangenen Jahres unter Führung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi sowie der friedliche Regierungswechsel im April diesen Jahres sind historische Wegmarken des Wandels in Myanmar.

Minister Müller auf der Shwedagon-Pagode. Foto: Deutsche Botschaft Rangun.

Yangon’s disappearing heritage homes

KLICK: BBC – 15 June 2016

Yangon, Myanmar – the city previously known as Rangoon, Burma – is changing fast. Decades of military rule have given way to economic and political reforms and, last year, the first democratically elected government in a quarter century. Concerned that the city’s rich architectural heritage and the stories of longstanding residents could be lost to rapid commercial development, Tim Webster and Virginia Henderson have written Yangon Echoes, documenting the people and places of old Yangon.

Opladener Händler helfen in Myanmar

KLICK: RP online – 15. Juni 2016

Der Tourismus boomt in Myanmar, dem früheren Burma. Wirtschaftsexperten rechnen alleine in diesem Jahr mit Zuwächsen von etwa 8,5 Prozent. Das freut den neuen Tourismus-Minister Ohn Maung. Noch unter Militärdiktatur saß er ein Jahr im Gefängnis, auch weil er die Partei „National League for Democracy“ von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi unterstützte. Aber nicht nur das. Er unterstützt auch die vor sechs Jahren gegründete Initiative der Leverkusener Geschäftsleute „Wir machen Schule“. Seit Dirk Fischer (50), Inhaber des Bettenwaren-Studios „cubiculum“, im Jahr 2010 von dem Tropensturm „Nargis“ und den schweren Verwüstungen im Land erfahren hatte, engagiert er sich in dem südostasiatischen Land. Seit zwei Jahren reist auch Michael Kopp (55), Juwelier aus Opladen, immer wieder nach Asien. Immer wieder bringen die Opladener Geschäftsleute Geld ins Land, unter anderem Spenden aus den Sammelbüchsen, die sie in ihren Geschäften aufgestellt haben. Gemeinsam mit Tourismus-Minister Ohn Maung bezahlen sie unter anderem das Gehalt zweier Kindergärtnerinnen in der Stadt Nyaung Shwe am Inle-See.

Von der Katastrophenhilfe zur Selbstständigkeit

Jesuiten weltweit – Juni 2016

Die Hilfsarbeit der Jesuiten mit den Bauern in Myanmar begann bereits im Jahr 2009. Naturgewalten zerstörten die Lebensgrundlage unzähliger Bauern im fruchtbaren Ayeayerwady Delta. Ein Tropensturm mit einer Windgeschwindigkeit von mehr als 300 Stundenkilometern und 10 Meter hohen Sturmfluten tötete rund 150.000 Menschen und machte 2,4 Millionen zu Flüchtlingen.

Eine Bauerngenossenschaft.