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Vorankündigung Handbuch Myanmar

Erhältlich ab Oktober 2013: Handbuch Myanmar

Herausgegeben von Ute Köster, Phuong Le Trong, Christina Grein für die Burma-Initiative im Asienhaus ca. 400 Seiten, 19,90 Euro, Horlemann Verlag.

 

 

Steiniger Weg in Myanmar

Rosa-Luxemburg-Stiftung - Juni 2013

Herausforderungen und Chancen einer sozialen und gerechten Zukunft in dem südostasiatischen Land.

Standpunkte International 9/2013 von Manuel Palz.

Der Transformationsprozess in Myanmar hin zu einer partizipatorischen Demokratie kann nur erfolgreich sein, wenn es der Regierung gemeinsam mit der Opposition und der historisch starken Zivilgesellschaft gelingt, die katastrophalen sozioökonomischen Verhältnisse im Land nachhaltig zu verbessern. Dabei muss Myanmar aufpassen, dass es seinen Ressourcenreichtum sowie seine strategisch günstige Lage zwischen Indien und China nicht unter Wert verkauft und aus den Fehlern der neoliberalen Transformationsprozesse in Süd- und Osteuropa nach 1990 lernt. Es gilt, den Reformprozess nicht zu überstürzen, sondern die jahrzehntelang verschleppte «Modernisierung» mit Bedacht den burmesischen Gegebenheiten anzupassen.

 

Burma/Myanmar: Reformprozess mit Hindernissen

Tagung der SPD Berlin am 12. Juni 2013

Veranstalter: FA I - Internationale Politik, Frieden und Entwicklung

Veranstaltungsort: Abgeordnetenhaus Berlin, Raum 320, Niederkirchnerstr. 3, 10117 Berlin

Die Sitzung des FA I beschäftigt sich mit Burma/Myanmar, einem Land, in dem sich in den letzten beiden Jahren noch vor kurzem kaum vorstellbare Veränderungen vollzogen haben. Das ehemalige Mitglied der Militärjunta General Thein Sein vollzieht – inzwischen in Kooperation mit der lange Jahre ausgegrenzten und unter Hausarrest stehenden Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi – einen Reform- und Öffnungsprozess, der einen Wandel des politischen Systems in Richtung einer parlamentarischen Demokratie, Pressefreiheit und Gewerkschaftsrechte sowie die friedliche Lösung der bürgerkriegsartigen Konflikte mit einer Reihe von nationalen Minderheiten umfasst.

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Suu Kyi will Präsidentin werden

Spiegel - 6. Juni 2013

"Ich will mich um das Präsidentenamt bewerben": Deutlich wie nie hat Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gesagt, sie wolle Staatschefin in Burma werden - dafür muss allerdings noch die Verfassung geändert werden.

Kommentar von Netzwerk-Myanmar: Das Problem, dass Suu Kyis Söhne die britische Staatsbürgerschaft besitzen, würde sich auch ohne Änderung der Verfassung lösen lassen. Als General Ne Win 1977 Yadana Nat Mei (June Rose Bellamy) heiratete, musste sie vor hochrangigen Beamten verschiedener Ministerien ihren britischen Reisepass dem damaligen britischen Botschafter zurück geben. 1996 schaltete General Khin Nyunt eine Zeitungsanzeige, in der er seinen Sohn enterbte. Der Sohn hatte eine Frau aus Singapur geheiratet. Damit Khin Nyunt Amt und Rang behalten konnte, entschied er sich zu diesem (formalen) Schritt. Gegenwärtig bietet sich also an, dass Suu Kyi ihre Söhne ebenso formal enterben könnte, anstatt die Verfassung ändern zu lassen.

Siehe auch:  Suu Kyi will offiziellen Landesnamen "Myanmar" nicht benutzen (MOZ, 6. Juni)

 

Asiens nächster „Tigerstaat“?

Eurasisches Magazin - 5. Juni 2013

Gewaltsame Übergriffe radikaler Buddhisten auf Muslime überschatten Birmas Reformprozess. Hoffnungen auf eine friedliche Zukunft rücken in weite Ferne. Militärs und loyale Cliquen kontrollieren die Wirtschaft. Vom Embargo zum Eldorado? Unsicherheiten bestimmen Birmas Perspektiven.

 


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