In Burma gibt es keine Begriffe für „Privatsphäre“, „Computer“ und „Telefon“

DerStandard.at – 21. Juli 2015

„Nach der Öffnung des Landes gibt es für moderne Dinge oft keine burmesischen Ausdrücke – oder sie werden mit einer anderen Bedeutung assoziiert Den Burmesen fehlen für viele politische und technologische Phänomene die Begriffe. Seit die Militärregierung, die das Land Myanmar nennt, nach fast 50 Jahren Isolation das Land geöffnet hat, steht es mit einem Fuß in der alten diktatorisch-paternalistischen Vergangenheit und mit einem Fuß in einer westlich inspirierten Demokratie, wie die „New York Times“ berichtet.“

Kommentar: Tatsächlich fehlen oftmals die Worte. „Computer“ ist zwar ein schwacher Vergleich, denn im Deutschen wird dieser englische Begriff schließlich auch verwendet, wobei aber die Franzosen „Ordinateur“ benutzen. Dennoch ist der Begriff „Demokratie“ (dee-maw-cra-see) in Myanmar ohne Entsprechung, was hier und bei vielen anderen Begriffen Erklärungen notwendig macht. Einen tiefergehenden Artikel zur Problematik präziser Übersetzungen findet man hier:

After 25 years of work, dictionary set for release

sowie im Vorwort dieses Wörterbuchs.

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