AUSSTELLUNG

Am Sonntag, 12. März, um 11.30 Uhr wird Martin Steffens seine Ausstellung mit Bildern aus Myanmar im Schützenhof Jever eröffnen. Dafür wird er auch einen Einführungsvortrag halten. Die Bilder sind dort bis Mai zu sehen.

Da sich Steffens in Myanmar inzwischen bestens auskennt, kann er – anders als der normale Tourist – ganz nah an die Menschen herankommen. Seine Motive: Menschen in ihren ganz normalen Lebenssituationen. „Da sie mich inzwischen kennen, lassen sie mich einfach machen und stören sich nicht daran, dass ich sie fotografiere“, sagt er. Und damit sind ihm eindrucksvolle Porträts gelungen. So hat er Arbeiter und auch Arbeiterinnen aufgenommen, die im Hafen Schiffe entladen. „Sie verdienen damit, wenn es gut läuft, fünf Euro am Tag.“ Und wenn er auf einem Foto nur ihre Füße zeigt und die Schwielen daran, wird deutlich, wie hart sie für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen.

„Zu der Ausstellung werden wir zwei Gerichte aus Myanmar in die Speisekarte aufnehmen“, sagt Wirt Stephan Eden. „Von jedem Gericht, das bestellt wird, geht ein Euro an Martin Steffens, den er in Myanmar für die Menschen investieren kann.“

Bookmark the permalink.

Comments are closed.