Reise ins Land der goldenen Tempel

Der Westen – 27. Januar 2016

Schwelm. Myanmar öffnet sich nach Jahren der Militärdiktatur langsam seinen Besuchern. Die unzähligen Tempel und Pagoden sind Zeugnis einer faszinierenden buddhistischen Kultur und Kennzeichen eines Landes mit tiefgläubigen und liebenswürdigen Menschen. Die landschaftliche Vielfalt und die Begegnung mit den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen macht Myanmar zu etwas Besonderem – zur Perle Südostasiens. Reise ins Land der goldenen Tempel.

Abseits ausgetretener Pfade

NWZ online – 27. Januar 2016

Touristen, Handys und Geldautomaten sind derzeit in Myanmar auf dem Vormarsch. Der Wandel in dem Land geht rasend schnell. Im weniger bekannten Norden erwarten Urlauber atemberaubende Zugfahrten und spektakuläre Landschaften.

LASHIO/PYIN OO LWIN Mönche und Nonnen in weißen Kutten sowie Familien flanieren zwischen Seen, Fontänen und exotischen Blüten zum Musikpavillon. Die Band spielt „Chiquitita“ in der Birma-Version. „Ich weiß noch nicht lange, dass der wunderbare Song von der schwedischen Band Abba und im Original englisch ist“, sagt die Sängerin später.

Wer nicht länger auf den Zug warten will, kann auf ein Pferdefuhrwerk umsteigen. Bild: dpa

Myanmar nach den Wahlen

Westerwelle Foundation

Panel-Diskussion mit der Botschafterin Myanmars in Berlin, I.E. Yin Yin Myint

Am 13. Januar 2016 war die Botschafterin Myanmars, I.E. Yin Yin Myint zu Gast in der Stiftung. Gemeinsam mit Dr. Thomas Gambke, MdB und Vorsitzender der Parlamentariergruppe ASEAN, Botschafter Dr. Norbert Riedel, Regionalbeauftragter für Asien und Pazifik im Auswärtigen Amt, und Markus Löning, dem ehemaligen Beauftragten für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe der Bundesregierung diskutierte sie zu den aktuellen Entwicklungen in Myanmar nach den Wahlen im November 2015. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Stempfle, Korrespondent beim ARD-Hauptstadtstudio.

Der Schlüssel zu Myanmars Erfolg

Konrad-Adenauer-Stiftung – 25. Januar 2016

Wie der Sieg der Oppositionspartei NLD das Land verändern wird

Fünf Jahrzehnte lang herrschte in Myanmar ein Militärregime. 2011 wurde aus Reihen des Militärs ein Transitionsprozess angestoßen und eine zivile Regierung, bestehend aus ehemaligen Generälen, übernahm die Macht. Im November 2015 gelang der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi mit ihrer Nationalen Liga für Demokratie (NLD) ein historischer Wahlsieg.

Norbert Eschborn, Leiter des Auslandsbüros in Myanmar, moderierte die Diskussionsrunde.

Buchtipp: Dirk Bleyer – Burma

Foto Nieder – 25. Januar 2016

In diesem wunderschönen Bildband hat Asienexperte Dirk Bleyer die Schönheit und magische Ausstrahlung des Trendreiseziels Burma in faszinierenden neuen Aufnahmen festgehalten. Ergänzt werden die Bilder durch fundierte Texte des F.A.Z.-Reiseredakteurs Jacob Strobel y Serra, die über Tradition und Geschichte ebenso berichten wie über die derzeitigen Entwicklungen.

Wachsende private Konkurrenz im Klinikmarkt

Ärzte Zeitung – 26. Januar 2016

Das ehemalige Burma reformiert sein mangelbehaftetes Gesundheitswesen. Das zieht auch ausländische Investoren an – vor allem im privaten Sektor. Doch die Wandlung des Landes wird noch lange dauern.

Myanmar modernisiert auch den öffentlichen Verkehr: Rangun bekam Anfang des Jahres die landesweit erste Tram. Kyodo / dpa

«Ich wurde zum Brückenbauer geboren»

Migros-Magazin – 25. Januar 2015

Toni «el Suizo» Rüttimann (48) ist seit 28 Jahren auf Wanderschaft und hat für arme Menschen in der ganzen Welt über 700 Brücken gebaut. Seit 2008 hilft er hauptsächlich in Myanmar und bereist dazu die entlegensten Winkel.

Toni Rüttimann, Sie arbeiten seit rund sieben Jahren in Myanmar. Wie hat sich das Land in der vergangenen Zeit verändert?

Heute gibt es bessere Strassen und Busse, Natelempfang und in Yangon ein ziemliches Verkehrschaos. Jahrelang wünschte sich die Bevölkerung sogenannte Freiheit, und jetzt steckt sie in ihren Autos im Verkehr fest und ärgert sich.

Toni «el Suizo» Rüttimann auf einer seiner konstruierten Hängebrücken in Burma. Migros-Magazin 2016.

Flusskreuzfahrt von Mandalay nach Bagan

Die Passage zwischen Mandalay und Bagan und andersherum dauert etwa zwölf Stunden. Auf der 160 Meilen langen Strecke kann man aber auch bis zu vier Nächte lange unterwegs sein, je nachdem wie viele Sehenswürdigkeiten man entlang der Strecke ansteuert. Bei Mandalay ist somit der Besuch der Orte Mingun, Innwa und Sagaing üblich, und unterwegs bietet sich der Besuch einiger Dörfer am Ufer des Ayeyawaddy an. Das bekannteste dieser Dörfer ist Yandabo, das infolge des zweiten anglo-birmanischen Kriegs an Bedeutung gewann, und heute für seine Töpfereiwarenproduktion im ganzen Land bekannt ist.

Ein weiterer Höhepunkt während der Passage sind die oftmals angebotenen Abendessen auf einer Sandbank. Das Schiff legt an einer Sandbank mitten im Fluss an, und die Besatzung bereitet alles für das Abendessen auf der Sandbank vor. Fackeln verleihen dem Ereignis einen romantischen Anstrich, und die kühle Brise, die über den Fluss weht, gepaart mit leiser Musik, machen so ein Abendessen zu einem Höhepunkt der Passage.

5

 


Hintha33
Hintha27 Hintha10 24 10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuer Marktführer Myanmar erschienen

Außenwirtschaftsportal Bayern – 19. Januar 2016

Naypyidaw (19.01.2016) Neue Märkte liegen heute oft nicht vor der Haustür, sondern in Schwellen- und Entwicklungsländern wie etwa im Textilsektor in Myanmar. Neuer Marktführer Myanmar erschienen Silke Bachmann/pixelio Doch der Schritt in Entwicklungsländer ist meist mit Unsicherheiten und Risiken verbunden. Dabei stellt sich nicht nur die Frage nach Marktpotentialen und geeigneten Geschäftsmodellen, sondern auch nach politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Ansprechpartnern vor Ort sowie kulturellen Gepflogenheiten. Um ein nachhaltiges Engagement deutscher Unternehmen in Schwellen- und Entwicklungsländern zu unterstützen, führen Germany Trade and Invest (GTAI), die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und die deutschen Auslandshandelskammern ihre Expertise in den Broschüren „Neue Märkte – Neue Chancen“ zusammen. Die Publikationsreihe soll Unternehmen nicht nur die wirtschaftlichen Potenziale der Zukunftsmärkte, sondern auch die vielfältigen Förder- und Beratungsmöglichkeiten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit aufzeigen.

Silke Bachmann/pixelio