Diskussion über Entwicklungshilfe für Myanmar

DW.de – 29. Mai 2015

Angesichts der Verfolgung der muslimischen Minderheit der Rohingya in Myanmar wachsen die Zweifel an der Unterstützung des Landes durch die Bundesregierung. Soll Berlin weiter Entwicklungshilfe leisten?

„Trotzdem sei es falsch, jetzt die Entwicklungszusammenarbeit zu kürzen. Stattdessen solle man Projekte gezielt zugunsten der Rohingya fördern. So stärke man den Opfern den Rücken und mache klar, dass Deutschland auf ihrer Seite stehe.“

TAZ-Serie zur Stadtentwicklung in Yangon

TAZ.de – 29. Mai 2015

„Die müssen sehr viel Geld waschen“

Der birmesische Architekt und Stadtplaner Maw Lin über die Probleme von Yangon, Drogenbarone und die vielen gierigen Reichen.

In drei Stunden durch Yangon

Seit Myanmars Straßen heillos verstopft sind, haben Stadtplaner den Zug wieder im Blick. Eine Fahrt zwischen Vergangenheit und Zukunft.

„Manche haben mehr Macht“

Seit der Öffnung der Metropole Yangon in Myanmar kommen immer mehr Spekulanten. Vor allem die Militärs profitieren.

Flussabenteuer auf dem Chindwin

GoAsia.de – 29 Mai 2015

Wer Myanmar besucht, ist gut beraten, einen Teil der Reise auf einem Flusskreuzfahrtschiff zu verbringen. Es ist einfach zu schön, in gemächlichem Tempo das liebliche Land an sich vorüber gleiten zu sehen und die Menschen am Fluss zu beobachten. Die meisten Touren gehen über den Irrawaddy, aber Windrose Finest Travel hat nun eine Flusskreuzfahrt auf dem Chindwin im Programm, die nur während der Sommermonate durchgeführt werden kann.

Trescher-Verweis [2. Auflage]: Seite 280, „Flussfahrt auf dem Chindwin“ (Nicht mit der Oracella, aber auf einem Frachtschiff im Juli 2013).

Auf dem Chindwin nach Homalin (Juli 2013)

Auf dem Chindwin nach Homalin (Juli 2013)

Daten zur Volkszählung 2014 veröffentlicht

Download hier:

Census results „at a glance“ (English version)

Text of Report (English version – 277 pages)

Die wichtigsten Fakten:

– 50 % der Bevölkerung sind unter 27 Jahre alt

– Die Zahl der Kinder pro Frau ist von 4,7 (1983) auf 2,3 gefallen

– 90 % der Erwachsenen können lesen und schreiben

– Ein Drittel der Haushalte hat einen elektrischen Anschluss und besitzt ein Mobiltelefon; aber 50 % haben einen Fernseher

[3130] Im östlichen Shan-Staat

Während des buddhistischen Wasserfests, in Myanmar Thingyan genannt, reisten wir vom 12. bis 19. April in den östlichen Shan-Staat. Am 12. April ging es morgens 7 Uhr mit Myanmar National Airlines ab Yangon über Myanmars Hauptstadt Nay Pyi Taw und Heho, dem Flughafen des südlichen Shan-Staats, in insgesamt zweieinhalb Stunden nach Kyaingtong. Auf dieser Strecke setzt MNA nicht das sonst übliche Fluggerät ATR-72 ein, sondern betreibt eine neue und moderne Embraer 190 mit großzügigem Sitzabstand.

Der letzte Teilabschnitt der Strecke ab Heho (HEH) nach Kyaingtong (KET) führte in etwa 45 Minuten Flugzeit direkt nach Osten, meistens entlang des National Highway 4 (NH4), für dessen Befahrung Ausländer eine Genehmigung einholen müssen:

Screenshot 2015-05-23 12.42.51

Hin und wieder wird in den Zeitungen Myanmars berichtetet, dass diese Strecke durch thailändische Bauunternehmen erneuert werden soll, was auch am zunehmenden Handel zwischen beiden Ländern liegt, der über diese bislang komplizierte bergige Strecke effektiver abgewickelt werden soll. Neben der Genehmigung, die man als Tourist benötigt, ist es auch der hohe Preis für ein Mietauto, der, verglichen mit dem Flugpreis von Heho nach Kyaingtong für etwa 50 US-Dollar, Grund genug von einer Überlandfahrt auf dieser landschaftlich sicherlich reizvollen Strecke Abstand zu nehmen – 500 US-Dollar für die einfache Fahrt.

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Bloß nicht in Deutschland arbeiten

Spiegel online – 21. Mai 2015

Vor einem Anwaltsalltag in Deutschland grauste es ihm. Darum flog Jürgen Baur gleich zum Berufsstart als Berater nach Asien – und blieb. China, Thailand, Myanmar, er eröffnet überall Standorte und will nicht sesshaft werden.

„Nach Rangun zum Beispiel. Hier, im Wirtschaftszentrum Myanmars, eröffneten wir vergangenen November einen Standort – seitdem pendele ich zwischen Thailand und Rangun. Und ich tue das, was ich am interessantesten finde: ein neues Büro in einem fremden Land zum Laufen bringen.“

BIOGRAFIE: Die unbeugsame Lady aus Myanmar

Mittelbayerische.de – 19. Mai 2015

Andreas Lorenz porträtiert eine Frau von bewundernswerter Konsequenz. Aung San Suu Kyi mutete aber auch anderen viel zu.

„Das Bild der Heiligen hat erste Kratzer bekommen. Und es könnte sich weiter verdüstern, ahnt der Autor. Denn die Probleme im Vielvölkerstaat Myanmar seien selbst für eine Aung San Suu Kyi kaum lösbar.“